Wenn der Regen ein Poet wär
Würde er auf mich fallen
und mich ganz und gar in seinen Schauern stehen lassen
Und sich meiner Annehmen
Damit ich naß werde
Ich blickte zu ihm auf und schaute ihm dabei zu
wie er vom Himmel herabsteigt um sich
auf der Erde zu zerschlagen
Ein Schirm ist mein Schutz vor Ihm
doch sein Freund der Wind hindert mich
Männo
admin am 27. Februar 2009 in Gedicht
Betrunkene Hunde ficken nicht
jungfräuliche Krähen haben Bulimie
Meine Sorgen sind dein Untergang
Am Ende des Weges wartet das Finanzamt
mit der Umsatzsteuerprüfung
nach SGB II auch Harzt IV genannt
Deine Mohnblumen beißen die Sonne
Deine Mutt rät: Sitzt
nicht auf dem Ast, den der Vati absägt
Die erste große Liebe meiner Schwester war mein Vater
aber nur bis 12
Ab Eins müsste er zur Mutti ins Bett
admin am 21. Februar 2009 in Gedicht
Flieg kleiner Vogel
aus meinem Kopf
raus in die gefangene Freiheit
einer großen Seuche
Mit der Zeit ist es wie mit Geld
Zu wenig ist der kleinste Nenner
auf dem sich geeinigt wird
Ich trinke Dinge
die auf keinen Fall meinen Durst löschen
Das geistige Heroin ist Tabak
Feuer, Rauch, Kick
Derbe, Erbe
Finge, Anzufangen
admin am 21. Februar 2009 in Gedicht
Pfeif’um und durch meine undichten Fenster
Pfeif mir um die rote Nase
So rot ist sie – wie die Nasen der Kneipenbewohner
Die immer sitzen – egal zu welcher Jahrezeit
Schon früh sind sie da
und später kommt die Polizei und bringt sie manchmal sogar nach Hause
Oder sie stürmen um die Straßen
nicht ganz festen Schrittes aber dennoch
halt wie der Winterwind
admin am 11. Februar 2009 in Gedicht