Monatsarchiv für Juni 2010

Am Rande

Geschüttelt nicht gerührt
Das sind meine Träume
Aufgezehrte Alltagssorgen
Getönte Sommerträume

Ich stehe am Rande
Der Abgrund ist mit falschen Entscheidungen gefüllt.

Der genaue Tag ist verschwommen und fortgeschwemmt
Von der Flut der Möglichkeiten

Ich sehe rote Steine
Die mit Geschwindigkeiten auf mich los gehen

Es wachsen ihnen Beine und Augen und Münder
Sie schreien

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admin am 17. Juni 2010 in Gedicht

AusgeHorstet

Es hat sich ausgehorstet liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Jetzt sind andere dran. Die keine Laus auf der Leber haben und zur beleidigten selbigen Wurst werden
Jetzt sind Aktenfresser an der Reihe

Oder Schwiegermamas Lieblinge

Nach den Horst folgt der Wulf oder der Gau ck

Hauptsache jemand, der Reden schwingt und beschwingt den Untergang des Tanker Germany begleitet,

werden weiterhin die Politik entgleitet und auf dem Gleis der Geschichte sich selbst als Fussnot parkt.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Gott sei Dank müssen wir nicht auch noch wählen. 30. Juni mitten in der WM. Da will ich Fußball Schauen, der Ball ist rund

die Politik ist geschlagen. Fallrückzieher der Geschichte

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admin am 08. Juni 2010 in Gedicht, Politisches Gedicht

Die Schlange

Mannchmal wäre ich gerne eine Schlange.
Ich hätte dann einen wendigen Körper – wie ein Tänzer
Ich käme in Ecken, die ich sonst beim Staubsaugen nie erreiche.

Ich könnte mich durch Menschenmassen schlängeln
Viele Menschen würden erschrecken und zur Seite gehen
Super in der Rush-Hour

Ich würde meine Haut abwerfen, wenn ich was neues ausbrüte
Ich könnte Menschen vergiften und es wäre meine Art
Kein Richter – keine Polizei

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admin am 02. Juni 2010 in Allgemeines