Lass doch mal die Welt zufrieden
Ist doch erst Montag früh
Eine Woche vor der Brust
Einen Kater noch im Rücken
Lass doch mal die Welt zufrieden
Sie dreht sich so oder so
Montags ist der Anfang
Freitag kommt das Ende
Mittendrin ist alle weder Fisch noch Fleisch
admin am 10. August 2010 in Gedicht
Geschüttelt nicht gerührt
Das sind meine Träume
Aufgezehrte Alltagssorgen
Getönte Sommerträume
Ich stehe am Rande
Der Abgrund ist mit falschen Entscheidungen gefüllt.
Der genaue Tag ist verschwommen und fortgeschwemmt
Von der Flut der Möglichkeiten
Ich sehe rote Steine
Die mit Geschwindigkeiten auf mich los gehen
Es wachsen ihnen Beine und Augen und Münder
Sie schreien
admin am 17. Juni 2010 in Gedicht
Es hat sich ausgehorstet liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
Jetzt sind andere dran. Die keine Laus auf der Leber haben und zur beleidigten selbigen Wurst werden
Jetzt sind Aktenfresser an der Reihe
Oder Schwiegermamas Lieblinge
Nach den Horst folgt der Wulf oder der Gau ck
Hauptsache jemand, der Reden schwingt und beschwingt den Untergang des Tanker Germany begleitet,
werden weiterhin die Politik entgleitet und auf dem Gleis der Geschichte sich selbst als Fussnot parkt.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
Gott sei Dank müssen wir nicht auch noch wählen. 30. Juni mitten in der WM. Da will ich Fußball Schauen, der Ball ist rund
die Politik ist geschlagen. Fallrückzieher der Geschichte
admin am 08. Juni 2010 in Gedicht, Politisches Gedicht
Nenn mich nicht Ivanhoe,
denn ich werde keine Heldentaten für dich vollbringen
Nenn mich nicht Walter von der Vogelweide,
denn ich werde keinen Heldentaten besingen
Nenn mich nicht Spiderman,
denn ich werde dich nicht kopfüber küssen
Nenn mich nicht den Alten Mann,
denn ich werde den Fisch nicht ins Boots ziehen müssen
Nenn mich nicht Superman,
denn mein Blick kann kein Stein durchdringen
Nenn mich nicht Don Quichotte
denn meine Windmühlen drehen sich nicht
Nenn mich nicht Sherlock Holmes,
denn ich ergründe keine Verbrechen
Nenn mich nicht Batman,
denn einen Führerschein habe ich nicht
Nenn mich nicht Napoleon,
denn einen Krieg führe ich nicht
Nenn mich einfach mit meinen Namen,
denn auf den höre ich.
admin am 06. April 2010 in Gedicht
Auch, wenn es regnet wird die Erde nass
Auch, wenn die Sonne scheint, wird es morgen wieder trocken sein
Auch, wenn der Himmel grau ist, ist die Sonne nicht weit
Auch, wenn die Zeit gekommen ist, ist das Ende nah
Dann und wann
Und immer und auch
Thron und König
Sohn
Mann und Frau
Ohne Patos keine Liebe
Ohne Schmerz kein Schwanengesang
Ohne Kälte keine Heizung
Ohne Play kein Mobil
Mit Lachen wird ein Kind gesund
Mit Freude wird der Tot umarmt
Mit Tränen gießt man Freudenblumen
Mit Herz ist Leidenschaft im Bett
admin am 27. März 2010 in Gedicht
ich dreh am Rad, wegen des Rates
Der in der Politik die Macht der Räte wie eine
Gräte observiert und gegebenenfalls den Rat abserviert,
dass das Rat zu viert
Eine Vierer-Rat, der Ratschläger auf ein Rad montiert
und Menschen mit Ideen rädert während sie am Rad drehen
Rate ich dir dass du das Rad annimmst,
damit der Rad stimmt und du in Freiheit schwimmst.
Vielleicht kann auch ein Radschlag über Kopf gehen um einen Schlag mit einem Rat zusammen
zu einem Ratschlag zu werden.
Das wird mir zu bunt
admin am 21. März 2010 in Gedicht
Jetzt bist du schon so lange hier: Du Schnee
Und deine Sippschaft Eis und Ihre Garnierung aus Salz und Sand
Ich fand euch ja gut zum Weihnachtsfeste oder auch für ein paar Tage
doch lange Monate
Mit einem ständigen Regen aus Schnee. Ach komm, lieber Schnee geh
Lass dich hier nicht mehr blicken bis zum Winter in diesem Jahr. Räume die Reste auf!
Hineingefresse hast du dich in den Straßenbelag und damit in die Stadtkassen.
Übrigbleiben hier und da Löcher.
Ach Schnee, komm, geh.
admin am 11. März 2010 in Gedicht
Lange wartet ich auf die Wurst,
um die es sooft geht.
Um den Output, der aus Fleischtöpfen besteht.
Keine Ahnung, ob der Wind sich dreht
und nicht mehr soviel Aasgeruch rüber weht.
Keine Frage, es ist an der Zeit das Fähnchen auszurichten
Schließlich bleiben die Gedanken frei
während die Handlungen einkaserniert sind.
admin am 22. Februar 2010 in Gedicht
Ach glaubt noch einer an diese Welt?
An diesen Ort, der sich selber vortrug und verträgt, die Dosis, die er sich täglich selbst verleiht.
Was muss nur sein, damit das Sein zu einem Muss und Können wird.
Was kommt vom Können? Etwa Sein?
Wer dreht sich rum und wer wendet sich.
Keine Fragen. Kein Gesicht.
Eine Ansicht steht dir fein zu Gesicht.
Einen Schatten sehe ich nicht.
admin am 01. Dezember 2009 in Gedicht
Ich träume, das Resignation eine Währung wäre
Dann wäre ich Millardär.
Ich könnte Menschen fördern mit meiner Währung
Menschen, deren Besitz ein großes Nichts ist.
Ich würde in Tränen bezahlen
Tag für Tag
Gedanke für Gedanke
admin am 18. Juni 2009 in Gedicht