Kurzgeschichte Nacht der zwei Monde

Gestern Nacht träume ich von zwei verrückten Monden. Sie schnitten Grimassen und schauten Sie nach mir um. Ihre großen Augen verfolgten mich im Schlaf. Es war unheimlich. Ich würde wach, als ich von einer kleinen Sternschnuppe darauf aufmerksam gemacht wurde.

„Hey!“, sagte sie und rüttelte an meiner Schulter.
Ich rieb mir die Augen und schaute ich ein gleißendes Licht. Ich war geblendet und konnte nicht erkennen, wer da zu mir spricht.
„Hey!“, sagte die kleine Sternschnuppe erneut. Ich sah nur Sterne.
„Hey… Wer bist du?“, konterte ich schlaftrunkend.
„Ich bin Tina, die kleine Sternschnuppe und ….“ sie kam dichter an mir heran, sodass ich Ihre warme Wärme spüren konnte.“
„… ich will dich warnen!“ Sie machte ein bisschen auf Heimlich- und Verschwiegenheit.
„Wovor?“ sofort war ich hell wach. Das Strahlen der Sternschnuppe unterstrich noch diesen Vorgang.
„Vor den zwei Monden! – Sie wollen was von dir!“
Zwei Monde? Forderungen? Ich dachte sofort an eine Stundung. Wie ich es bei einigen Gläubigern schon gemacht hatte.
„Waaaas? Waasss wollen die denn!“ Zwei Monde??
„Sie haben gehört, dass du gerade eine Geschichte über sie schreibst.“
Ja. Stimmt. Aber eigentlich schreibe ich sie gerade in meinen Schlafgedanken und versuche sie mit Feenstaub aufzuzeichnen.
„Ja. Aber. Ich schlafe doch.“
„Das macht Ihnen nicht. Ich muss leider weiter. Glückwünsche von Päarchen erfüllen.“, sagte die kleine Sternschnuppe und drehte sich um. Ich schaute ihr nach als sie aus dem geöffneten Fenster flog.
„Hey! Monde!“ rief ich voller Mut.
„Hey! Gedichte-Schreiber!“ schallte es zurück.
„Ich schreibe was nettes! Versprochen.“
„Ok!“

Zwei Monde sind toll. Schließlich gibt es so doppelte soviel Licht wie sonst. Es sei denn, der Himmel ist bedeckt.

Ich schlief wieder ein.

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