Auf der Arbeit
7 Uhr Aufstehen, waschen, frühstücken
Zigarette - JAWOLL
Muss schon sein, sagte man mir
Zur Arbeit mit dem Fahrrad
Frühsport, sagte man mir
Arbeit
Schlosser, Schweißer, Gießer, Magazin
Dies ist mein Arbeitsplatz, sagte man mir
Reden über dies und jenes
Frauen, Ficken, Saufen.
Frühstück ist um 9.30 Uhr - sagte man mir
Mittag um 12.30 Uhr
Kotelett
alles im Bereich des Möglichen
sagte man mir
*Anmerkung: Das Gedicht ist ein alter Hut aus einer Zeit
als ich noch bei einer Firma gearbeitet habe, die irgendwas mit Pipelines gemacht hat.
admin am März 3rd 2009 in Gedicht
Treibst du in der See?
In der, die das Vergessen lehrt
Die das Nichtsein bejahrt?
Die sich mit der Selbstlüge paart.
Wo die Richtung
negiert ist
ungeniert
Was sind schon Meinungen
wenn sie genau so wechselbar sind
wie Hemden?
reingewaschen nach einer Weile
Befreit von dem Geruch
von denen die sie trugen
zu zeiten die gut waren
admin am März 3rd 2009 in Gedicht
Wenn der Regen ein Poet wär
Würde er auf mich fallen
und mich ganz und gar in seinen Schauern stehen lassen
Und sich meiner Annehmen
Damit ich naß werde
Ich blickte zu ihm auf und schaute ihm dabei zu
wie er vom Himmel herabsteigt um sich
auf der Erde zu zerschlagen
Ein Schirm ist mein Schutz vor Ihm
doch sein Freund der Wind hindert mich
Männo
admin am Februar 27th 2009 in Gedicht
Betrunkene Hunde ficken nicht
jungfräuliche Krähen haben Bulimie
Meine Sorgen sind dein Untergang
Am Ende des Weges wartet das Finanzamt
mit der Umsatzsteuerprüfung
nach SGB II auch Harzt IV genannt
Deine Mohnblumen beißen die Sonne
Deine Mutt rät: Sitzt
nicht auf dem Ast, den der Vati absägt
Die erste große Liebe meiner Schwester war mein Vater
aber nur bis 12
Ab Eins müsste er zur Mutti ins Bett
admin am Februar 21st 2009 in Gedicht
Flieg kleiner Vogel
aus meinem Kopf
raus in die gefangene Freiheit
einer großen Seuche
Mit der Zeit ist es wie mit Geld
Zu wenig ist der kleinste Nenner
auf dem sich geeinigt wird
Ich trinke Dinge
die auf keinen Fall meinen Durst löschen
Das geistige Heroin ist Tabak
Feuer, Rauch, Kick
Derbe, Erbe
Finge, Anzufangen
admin am Februar 21st 2009 in Gedicht
Pfeif’um und durch meine undichten Fenster
Pfeif mir um die rote Nase
So rot ist sie - wie die Nasen der Kneipenbewohner
Die immer sitzen - egal zu welcher Jahrezeit
Schon früh sind sie da
und später kommt die Polizei und bringt sie manchmal sogar nach Hause
Oder sie stürmen um die Straßen
nicht ganz festen Schrittes aber dennoch
halt wie der Winterwind
admin am Februar 11th 2009 in Gedicht
Wenn diese Worte Würstchen wäre,
So tät ich sie sofort verzerren.
Egal ob Bock- oder Brastwurst
Rein in den Mund -
dann Schlund
und schön wäre gefüllt der Magen
und nicht das Posting
admin am Januar 20th 2009 in Gedicht
Träume ich schon
Oder bin ich wach
Habe ich das gestern gedacht
Was ich heute gewusst habe
Oder denke ich nur das,
was ich gestern schon geahnt habe.
admin am Januar 18th 2009 in Gedicht
Ach du kleines nette Summen
Du Musik, die mehr Her(t)z als mancher Mensch hast
Du Ton, der mich besucht, wie die Zahnfee nachts
Du kleines Etwas, dass sich da eingesiedelt hast
Du bist mir schon ein treuer Begleiter
Ein Danke für Nichts dafür
admin am Januar 14th 2009 in Gedicht
Worte wie Niederlagen
Geschrieben, Gesagt, Gehaucht
Ins Gehirn geprügelt durch die Augen
wie Dornen auf ein Haupt gesetzt
Verbale Vernichtungszüge
Durch Menschen, die nicht einmal wissen, wie ich rieche
Vielleicht auch besser für Sie
admin am Januar 5th 2009 in Allgemeines